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Nutriculture Wilma XL 8
Nutriculture Wilma XL 8 — automatisiertes Tropfbewässerungssystem für 8 Töpfe
Handgießen begrenzt Deinen Ertrag — nicht weil Du zu wenig gießt, sondern weil einmaliges tägliches Wässern den Wurzeln mehr schadet als nützt. Bei jeder Einzelgabe schwankt das Substrat zwischen Staunässe und Trockenheit, was Sauerstoffmangel und Nährstoffstress verursacht. Das Nutriculture Wilma XL 8 durchbricht diesen Kreislauf mit mehrfacher täglicher Kleinstbewässerung über ein rezirkulierendes Tropfsystem. Entdecke das gesamte Sortiment in unserer Kategorie automatische Bewässerung.
Aufbau und technische Daten
Das System wird betriebsfertig geliefert — lediglich eine Segmentzeitschaltuhr und das gewählte Substrat sind separat zu beschaffen:
- 8 Töpfe à 11 Liter auf einem flachen Drainageplateau mit den Abmessungen 90 × 90 cm — das niedrige Profil maximiert die verfügbare Pflanzenhöhe in Growzelten.
- Rezirkulierende Pumpe mit komplettem Verteilersystem für gleichmäßige Nährstoffzufuhr an jeden einzelnen Topf.
- Zwei Tropfertypen inklusive: Flutungstropfer für Blähton und Pfeiltropfer für absorbierende Medien wie Kokos, Erde oder Steinwolle.
- Integrierter 70-Liter-Tank: Fassungsvermögen für mehrere Tage autonomen Betrieb ohne Nachfüllen.
Substrat und Bewässerungsintervalle einstellen
Die Stärke des Wilma-Systems liegt in seiner Substratvielseitigkeit. Bei Verwendung von Blähton (z. B. Plagron Euro Pebbles) arbeitest Du im echten Rezirkulationsmodus: Die Nährlösung fließt vollständig durch das Substrat und zurück in den Tank. Starte mit 2–3 Zyklen à 15 Minuten pro Tag für Jungpflanzen und steigere auf bis zu 6 Zyklen während der Blütephase. Bei absorbierenden Substraten wie Plagron Kokos oder Erde empfehlen sich die Pfeiltropfer mit 1–2 Zyklen zu Beginn, die Du schrittweise auf 4–5 Zyklen erhöhst. Der Drainageüberschuss wird aufgefangen und rezirkuliert — kein Tropfen Nährlösung geht verloren.
Warum kleine, häufige Gaben den Ertrag steigern
Der Ertragsunterschied zwischen Handgießen und dem Wilma-System erklärt sich über die Wurzelphysiologie. Pflanzen können pro Bewässerungszyklus nur eine begrenzte Menge Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Was darüber hinausgeht, staut sich im Substrat und verdrängt Sauerstoff aus der Wurzelzone. Das Wilma verteilt dieselbe Tagesmenge auf mehrere kleine Gaben — die Wurzeln bleiben durchgehend versorgt, ohne je in Staunässe zu stehen. Das Ergebnis: eine messbar bessere Nährstoffaufnahme, stärkeres Wurzelwachstum und höhere Erträge. Ob Tomaten, Kräuter oder der legale Cannabisanbau zu Hause nach dem CanG — dieses Prinzip gilt für jede Pflanzenart.
Wartung und Reinigung des Systems
Nach jedem Grow-Zyklus sollte das gesamte System mit einem hydroponischen Reinigungsmittel gespült werden. Lass die Reinigungslösung mehrere Stunden durch den Kreislauf zirkulieren und spüle anschließend mit klarem Wasser nach. Kontrolliere regelmäßig den Füllstand im Tank — die Pumpe darf niemals trockenlaufen. Da Pflanzen oft mehr Wasser als Nährstoffe aufnehmen, kann sich die EC-Konzentration im verbleibenden Tankvolumen erhöhen. Eine regelmäßige Kontrolle und Korrektur von EC- und pH-Wert ist daher unerlässlich. Für eine kompaktere Lösung mit 4 Stellplätzen ist der Nutriculture Wilma XL 4 eine effiziente Alternative.
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Welche Zeitschaltuhr brauche ich für das Wilma XL 8 Bewässerungssystem?
Eine analoge Segmentzeitschaltuhr mit 15-Minuten-Intervallen über 24 Stunden ist die passende Wahl. Damit lassen sich mehrere Bewässerungszyklen pro Tag präzise programmieren. Die Zeitschaltuhr ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat erworben werden — handelsübliche Modelle aus dem Baumarkt sind vollkommen ausreichend.
Wie viele Bewässerungszyklen pro Tag sind beim Wilma XL 8 mit Blähton empfehlenswert?
Bei Blähton als Substrat startest Du mit 2–3 Zyklen à 15 Minuten pro Tag für Jungpflanzen. Im weiteren Wachstumsverlauf steigerst Du schrittweise auf 4–6 Zyklen. In der Blütephase mit hohem Nährstoffbedarf kann die Frequenz auf bis zu 6 Zyklen erhöht werden. Achte darauf, den Tank regelmäßig mit halbkonzentrierter Nährlösung aufzufüllen.
Kann ich das Wilma XL 8 auch mit Erde oder Kokos betreiben?
Das System ist mit Erde, Kokos, Steinwolle und Blähton kompatibel. Bei absorbierenden Substraten wie Erde oder Kokos solltest Du die mitgelieferten Pfeiltropfer verwenden und mit weniger Zyklen starten. Ziel ist es, den Drainageüberschuss gering zu halten und den Tank mit vollkonzentrierter Nährlösung aufzufüllen — anders als bei Blähton, wo halbkonzentrierte Lösung zum Einsatz kommt.
Reicht der 70-Liter-Tank des Wilma XL 8 für eine ganze Woche?
Die Autonomie hängt vom Wachstumsstadium und der Substratart ab. In der Wachstumsphase mit moderatem Wasserverbrauch reicht der 70-Liter-Tank problemlos für 4–7 Tage. Während der Blütephase mit maximalem Wasserbedarf solltest Du den Füllstand alle 2–3 Tage kontrollieren und nachfüllen, um ein Trockenlaufen der Pumpe zu vermeiden.