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Hesi PH Minus 1l
Hesi pH Minus 1 Liter – pH-Korrektor mit Phosphorsäure für die Blütephase
Der pH-Wert der Nährlösung entscheidet über die Verfügbarkeit der Makro- und Mikronährstoffe an der Wurzel. Liegt er zu hoch, werden Eisen, Mangan und Zink unlöslich und die Pflanze zeigt Mangelsymptome trotz ausreichender Düngung. Hesi pH Minus senkt den pH-Wert gezielt und präzise – und zwar mit einem cleveren Nebeneffekt: Der Korrektor basiert auf Phosphorsäure, liefert also genau den Nährstoff, der in der Blüte am stärksten nachgefragt wird. Der Artikel gehört zur Kategorie pH- und EC-Kontrolle in unserem Growshop.
Phosphorsäure vs. Salpetersäure: warum die Wahl zählt
Viele pH-Minus-Produkte auf dem Markt basieren auf Salpetersäure (HNO3). Das funktioniert zwar chemisch – aber Salpetersäure liefert zusätzlichen Stickstoff ins System. In der Wachstumsphase ist das kein Problem. In der Blüte dagegen wird überschüssiger Stickstoff zum Problem: Er fördert vegetatives Wachstum und hemmt die Blütenbildung. Hesi pH Minus umgeht diesen Fehler, indem es stattdessen Phosphorsäure (H3PO4) einsetzt. Jede pH-Korrektur bringt so einen Hauch zusätzlichen Phosphor – genau das, was die blühende Pflanze braucht. Kombiniere pH Minus mit Hesi Phosphor Plus für die Erdekultur oder mit PK 13/14 für Hydro und Coco.
pH-Zielwerte nach Substrat
- Hydrokultur und Kokossubstrat: pH 5,8 bis 6,2. Keine natürliche Pufferkapazität – tagliche Messung und Korrektur sind Pflicht.
- Erdsubstrat: pH 6,0 bis 6,5. Huminsäuren und Tonmineralien puffern kurzfristige Schwankungen ab.
- Faustregel: immer ZULETZT korrigieren – nach dem Einmischen aller Dünger und Booster, da diese den pH-Wert verändern.
Richtige Anwendung Schritt für Schritt
Gib Hesi pH Minus tropfenweise zur bereits fertig gemischten Nährlösung, rühre kräftig und warte mindestens eine Minute vor der nächsten Messung. Arbeite immer in kleinen Mengen – der Zusammenhang zwischen Volumen und pH-Änderung ist nicht linear: Je näher Du dem neutralen Bereich kommst, desto mehr pH-Minus brauchst Du pro Zehntelpunkt. Besser zweimal klein dosieren als einmal zu viel. Für zuverlässige Messungen brauchst Du ein regelmäßig kalibriertes pH-Gerät mit Pufferlösungen pH 4,0 und pH 7,0 – ohne diese Pflichtausrüstung ist präzise pH-Kontrolle nicht möglich.
Sicherheitshinweise
Phosphorsäure ist korrosiv – bei der Handhabung größerer Mengen Schutzhandschuhe tragen. Bei Hautkontakt sofort gründlich mit klarem Wasser abspülen. Lagere das Produkt kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern. Gib pH Minus niemals in konzentrierter Form direkt auf die Pflanzen oder in den Wurzelbereich – ausschließlich verdünnt in der Nährlösung verwenden. Die korrosive Wirkung ist bei fertiger Nährlösungskonzentration vollständig neutralisiert.
Häufige Fehler bei der pH-Korrektur
Der häufigste Fehler: pH-Korrektur VOR dem Einmischen aller Dünger. Dünger verändern den pH-Wert selbst erheblich – eine vorzeitige Korrektur ist sinnlos. Der zweite typische Fehler: zu große Mengen auf einmal. Gerade in kleinen Reservoirs (unter 20 Liter) reichen wenige Tropfen für einen deutlichen Sprung. Ergänzend ist bei der Hydrokultur die Kombination mit Hesi pH Plus empfehlenswert, um in beide Richtungen korrigieren zu können. Jetzt bei plantandflower.de mit Versand nach Deutschland bestellen.
Warum enthält Hesi pH Minus Phosphorsäure und nicht Salpetersäure?
Phosphorsäure senkt den pH-Wert und liefert gleichzeitig Phosphor – einen Nährstoff, der besonders in der Blüte benötigt wird. Salpetersäure würde stattdessen Stickstoff ins System bringen, was in der Blüte kontraproduktiv ist (fördert vegetatives Wachstum und hemmt die Blütenbildung). Die Wahl der Phosphorsäure ist damit eine bewusste Entscheidung mit doppeltem Nutzen.
Kann ich Hesi pH Minus auch in der Wachstumsphase verwenden?
Ja, pH Minus ist in allen Phasen einsetzbar. Der Phosphor-Zusatz ist in der Wachstumsphase nicht besonders vorteilhaft, aber auch nicht störend – die geringen Mengen über pH-Korrektur fallen ins Gewicht der normalen Phosphor-Aufnahme. Die eigentliche Stärke des Produkts spielt sich aber in der Blüte aus, wenn der Phosphorbedarf steigt.
Wie oft sollte ich den pH-Wert messen?
In Hydrokultur und auf Coco misst Du täglich – die fehlende Pufferkapazität führt zu schnellen Verschiebungen durch Wurzelaktivität. In Erde reichen zwei bis drei Messungen pro Woche bei normalen Bedingungen, mit erhöhter Frequenz bei Produktwechseln oder Temperaturschwankungen.
Welche Symptome zeigen einen zu hohen pH-Wert?
Ein zu hoher pH-Wert zeigt sich typischerweise als Interkostalchlorose an jungen Blättern – gelbe Flächen zwischen den grünen Blattadern, oft mit Eisenmangel verwechselt. Bei hohem pH werden Eisen, Mangan und Zink unlöslich und damit pflanzenunverfügbar, obwohl sie in der Nährlösung messbar vorhanden sind.
Ist Hesi pH Minus gefährlich in der Handhabung?
In konzentrierter Form ist Phosphorsäure korrosiv – trage bei größeren Mengen Schutzhandschuhe und vermeide Spritzer auf Haut oder Augen. Bei Hautkontakt sofort mit klarem Wasser abspülen. Lagere das Produkt kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern. In der verdünnten Nährlösung ist die Konzentration vollständig sicher für Pflanzen und Substrat.