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Plagron Silic Rock 0,25l

Plagron Silic Rock 0,25 L ist das Kennenlernformat des Siliziumdüngers gegen versteckten Siliziummangel in der Indoor-Kultur. Die Formel NPK 1,5-0-1,7 mit 1,0% SiO₂ stärkt die Zellwände Deiner Pflanzen durch Einlagerung von Phytolithen und mobilisiert fest gebundenen Phosphor, Calcium und Spurenelemente im Substrat. Bei Dosierung von 1 ml pro Liter Wasser (1:1000) ergibt die 250-ml-Flasche bis zu 250 Liter Nährlösung – ausreichend für drei bis vier Pflanzen über einen kompletten Zyklus. Achtung: pH 1,5 – immer zuerst ins Wasser geben vor anderen Düngern und pH der Endlösung nachmessen. Für Erde, Torf und Kokos – nicht für NFT/DWC/Aeroponik. Jetzt als Probiergebinde mit schnellem Versand bestellen.

Plagron Silic Rock 0,25 L – Silizium als unterschätzter Baustein gesunder Pflanzen

Die meisten Düngeschemata drehen sich um die NPK-Makronährstoffe – Stickstoff, Phosphor, Kalium. Ein Element wird dabei fast immer übersehen, obwohl Pflanzen zwischen 0,1% und 10% ihrer Trockenmasse daraus aufbauen: Silizium. Auf durchschnittlichen Indoor-Substraten, Kokosfaser oder gemischten Erden ist der pflanzenverfügbare Siliziumanteil häufig zu niedrig. Plagron Silic Rock aus der Plagron-Produktreihe schließt diese Lücke gezielt – die 250-ml-Flasche ist das ideale Kennenlernformat für einen ersten Test, ohne sich gleich auf ein größeres Gebinde festzulegen.

Was Silizium im Pflanzengewebe konkret bewirkt

Silizium wird von der Pflanze als Kieselsäure aufgenommen und in den Zellwänden zu mikroskopischen Strukturen verkieselt – den sogenannten Phytolithen. Diese wirken mechanisch wie ein Innenskelett der Zellwand. Das Resultat: dickere Stämme, stabilere Seitentriebe, festere Blätter. Grower, die Silic Rock einsetzen, berichten typisch von spürbar steiferen Ästen – ein Vorteil besonders bei Low-Stress-Training (LST), wo man Äste biegt ohne dass sie brechen. Parallel arbeitet Silizium als Nährstoffmobilisator im Substrat: es macht fest gebundenen Phosphor und Calcium verfügbar, verbessert die Wurzelaktivität bei der Aufnahme von Eisen, Mangan und Kupfer, und unterstützt die Wasserspeicherfähigkeit der Erde.

Kerndaten im Überblick

  • NPK 1,5-0-1,7 mit 1,0% SiO₂ als Hauptwirkstoff.
  • Organische Silizium-Form – direkt von Wurzeln aufnehmbar, keine Umwandlung durch Bodenleben nötig.
  • Dosierung 1 ml pro Liter Gießwasser (1:1000) – bei jedem Gießen über den ganzen Zyklus.
  • pH-Wert des Konzentrats: 1,5 – extrem sauer, immer zuerst ins Wasser geben und pH der Endlösung prüfen.
  • Geeignet für Erde, Torf, Kokos – nicht für rezirkulierende Hydrosysteme.

Warum Silic Rock als erstes ins Gießwasser muss

Der niedrige pH von 1,5 hat einen funktionalen Grund: Silizium ist in saurer Lösung stabil gelöst, in neutraler Lösung fällt es schneller aus. Wenn Du Silic Rock nach anderen Düngern ins Wasser gibst, kann es zu unerwünschten Reaktionen mit Calcium- oder Phosphor-Ionen kommen – in der Lösung entstehen dann Präzipitate, die weder Silizium noch die anderen Nährstoffe verfügbar machen. Die korrekte Reihenfolge ist daher: zuerst Silic Rock in reines Wasser geben, gut rühren, einige Minuten warten, erst dann die restlichen Dünger zufügen. Nach dem Einmischen der vollen Nährlösung misst Du den pH mit einem Messgerät und korrigierst gegebenenfalls mit pH Plus zurück auf 5,8–6,2 – der für Silic Rock kompatible Zielbereich.

Kombinationen für den ersten Test

Die 250-ml-Flasche deckt rund drei bis vier Pflanzen über einen kompletten Zyklus ab, wenn Du bei jedem Gießen dosierst. Zum Testen in einem ausgewogenen Additiv-Setup passt Power Roots 0,25 L für die Wurzelzone – starke Wurzeln unten, starke Zellwände oben ergibt das komplette Stabilitätsbild. Für die Blütephase bietet sich PK 13-14 0,25 L im gleichen Kleinformat an. Wer nach dem Test überzeugt ist, greift zum 0,5-Liter-Mittelformat für regelmäßige Anwendung. Für den legalen Cannabisanbau nach Cannabisgesetz (CanG) mit bis zu drei Pflanzen ist die 250-ml-Flasche genau richtig dimensioniert.

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Woran erkenne ich, dass meine Pflanzen Siliziummangel haben?

Siliziummangel zeigt sich nicht als klassisches Blattsymptom wie bei NPK-Mängeln, sondern strukturell: dünne Stämme, weiche Seitentriebe, Äste die bei leichtem Druck brechen, Pflanzen die unter dem Gewicht der Blüten umknicken. Auch häufige Pilzinfektionen und hohe Stressanfälligkeit können indirekte Indikatoren sein. Weil Silizium kein essenzieller Nährstoff im klassischen Sinne ist, tritt kein offensichtliches Mangelsymptom wie Vergilbung auf – deshalb wird der Mangel oft übersehen.

Kann ich Silic Rock mit anderen Düngern mischen?

Ja, aber die Reihenfolge ist entscheidend. Gib Silic Rock immer zuerst ins Wasser und rühre gut um, bevor Du andere Dünger hinzufügst. Wenn Du die Reihenfolge umkehrst, können Calcium- und Phosphorionen aus anderen Düngern mit dem Silizium reagieren und als unlösliche Präzipitate ausfallen – Silizium und die anderen Nährstoffe werden dadurch unverfügbar. Mit korrekter Reihenfolge ist die Kombination mit allen Plagron-Basisdüngern und Boostern problemlos möglich.

Warum darf ich Silic Rock nicht in Hydrokultur einsetzen?

Silic Rock ist organischen Ursprungs – in rezirkulierenden Hydrosystemen (NFT, DWC, Aeroponik) bilden sich Rückstände in Schläuchen, Pumpen und Düsen, die das System verstopfen können. Zusätzlich ist der niedrige pH im geschlossenen Kreislauf schwerer zu puffern. Für Drain-to-Waste-Tropfbewässerung auf Kokos oder Erde funktioniert Silic Rock einwandfrei, sofern die Leitungen nach jedem Einsatz gut gespült werden, um Silikatrückstände zu entfernen.

Muss ich den pH nach Zugabe von Silic Rock immer korrigieren?

Nicht unbedingt, aber Du solltest immer nachmessen. Bei der empfohlenen Dosis von 1 ml/L drückt Silic Rock den pH der Gießlösung um etwa 0,1–0,3 Punkte nach unten. Bei weichem Wasser oder bereits leicht saurer Ausgangslösung kann die Korrektur nach oben mit pH Plus nötig werden, bei hartem Leitungswasser kompensiert die natürliche Pufferkapazität oft bereits. Ein pH-Messgerät ist bei Einsatz von Silic Rock mehr als bei klassischen Düngern empfehlenswert.

           
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