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Plagron Hydro Roots 0.25l
Plagron Hydro Roots 0,25 L – das Mittelformat für etablierte Hydro-Wurzelstimulation
Grower, die nach dem Kennenlernformat überzeugt sind, dass Hydro Roots einen messbaren Unterschied in Wurzelarchitektur und Nährstoffaufnahme macht, greifen zum 250-ml-Mittelformat aus der Plagron-Produktreihe. Das Gebinde deckt zwei bis drei komplette Hydrokultur-Zyklen ab und ist präzise auf den Jahresbedarf eines typischen Hobby-Setups mit zwei bis drei Pflanzen in DWC oder NFT kalibriert.
Warum mineralisch die richtige Wahl in Hydrokultur ist
Die Zusammensetzung Phosphor plus Bor ohne organische Träger ist kein Kompromiss, sondern bewusste Ingenieurleistung. In einem rezirkulierenden Hydro-Tank läuft die gleiche Lösung stundenlang über die Wurzeln und wird dann zurückgeführt. Jede organische Komponente wird in diesem Umlauf biologisch abgebaut – Bakterien und Pilze vermehren sich im Tank, bilden Biofilme auf Heizelementen, Pumpenrädern und in engen Schläuchen. Die Folge: Verstopfungen, Geruchsbildung und pH-Instabilität. Plagron Hydro Roots umgeht das vollständig, weil nur gelöste Mineralien im System sind. Nährlösungen mit Hydro Roots sind deutlich länger stabil als vergleichbare Mischungen mit organischen Additiven – ein praktischer Vorteil in allen Hydro-Systemen.
Konkrete Effekte auf die Wurzelentwicklung
- Beschleunigte Wurzelinitiation: Stecklinge und Jungpflanzen bilden früher erste Wurzelverzweigungen – sichtbar nach fünf bis sieben Tagen.
- Dichte Seitenwurzel-Verzweigung: Bor aktiviert die Auxin-Synthese, die die Anzahl der Wurzelverzweigungen steuert.
- Verdickte Wurzelhaare: das eigentliche Aufnahme-Gewebe wird kräftiger und resistenter gegen Schäden durch Sauerstoffmangel oder Pumpenrückfluss.
- Erhöhte Nährstoffaufnahme: mehr Wurzeloberfläche gleich höhere Aufnahmekapazität pro Zeiteinheit.
- Ergiebigkeit 250 ml: bis zu 250 Liter Nährlösung bei Standarddosis 1 ml/L.
- Keine organischen Komponenten – uneingeschränkt für rezirkulierende Systeme geeignet.
Anwendung und Dosierung über den Zyklus
Schüttle die Flasche gut vor Gebrauch. Dosierung: 1 ml Hydro Roots pro Liter Wasser (1:1000) bei jedem Gießen oder bei jedem kompletten Tankwechsel im rezirkulierenden System. Starte mit Woche eins der Wachstumsphase, auch bei Stecklingen oder Keimlingen im Stonewool-Block. Setze die Anwendung bis einschließlich der dritten oder vierten Blütewoche fort – dann abrupt absetzen, nicht ausschleichen. Die Umstellung auf reine Blüte-Versorgung (Green Sensation, PK-Booster) erfolgt zum gleichen Zeitpunkt. Lagere Hydro Roots aufrecht, dunkel und frostfrei; öffnet keine Kristallisation bei Raumtemperatur.
Die Plagron-Trio-Empfehlung im Mittelformat
Plagron empfiehlt für optimale Ergebnisse eine spezifische Kombination. Hydro Roots für Wurzelentwicklung, Power Buds als Biostimulator für mehr Blütenansätze und beschleunigten Blüteneinstieg, und Green Sensation als 4-in-1 Blüte-Endspurt-Booster. Alle drei wirken auf unterschiedlichen Ebenen und komplementär – Hydro Roots physisch an der Wurzel, Power Buds metabolisch in der Aminosäure-Synthese, Green Sensation nährstoffseitig in PK-Form. Für den direkten Vergleich zwischen mineralisch und organisch verwendet man alternativ Power Roots 0,25 L im gleichen Mittelformat – aber nur in Drain-to-Waste-Systemen. Wer kleiner testen möchte, greift zum Hydro Roots 0,1 L Kennenlernformat. Für den legalen Cannabisanbau nach Cannabisgesetz (CanG) mit drei Pflanzen in Hydrokultur ist die 250-ml-Flasche der wirtschaftliche Sweet-Spot.
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Kann ich Hydro Roots mit CalMag Pro kombinieren?
Uneingeschränkt ja, und bei RO-Wasser sogar empfohlen. Die Mischreihenfolge: zuerst CalMag Pro ins Wasser (stabilisiert die Startmineralisierung), dann Hydro A+B, dann Hydro Roots, dann eventuelle weitere Additive. Alle vier sind mineralisch formuliert und haben keine Interaktionsprobleme. Teste die EC nach vollständiger Mischung und passe an den Zielwert der aktuellen Phase an. Das Protokoll funktioniert in allen Hydro-Systemen einschließlich rezirkulierender.
Reicht Hydro Roots 0,25 L für einen kompletten Zyklus?
Für mehrere Zyklen sogar. Ein typischer Hobby-Hydro-Setup mit drei Pflanzen verbraucht über Wachstum plus drei Blütewochen etwa 60–80 ml Hydro Roots (ca. 60–80 Liter Nährlösung). Die 250-ml-Flasche reicht damit für drei bis vier komplette Zyklen. Bei Stecklings-Anzucht mit vielen Jungpflanzen in flachem Wasser kann der Verbrauch etwas höher sein, aber auch dann sind mindestens zwei Zyklen abgedeckt.
Funktioniert Hydro Roots auch bei Stecklingen und Jungpflanzen?
Besonders gut sogar. Die frühen Wurzelinitiation-Phasen reagieren stark auf Phosphor- und Bor-Zufuhr – Stecklinge in Stonewool-Blöcken mit Hydro Roots zeigen binnen fünf bis sieben Tagen erste Wurzelspitzen, deutlich früher als ohne. Dosierung wie bei Erwachsenenpflanzen: 1 ml/L. Für Stecklings-Vermehrung kannst Du die Dosis auf 0,5 ml/L reduzieren, das reicht und schont die empfindlichen Neutriebe.
Was macht Bor konkret in der Pflanze?
Bor ist ein Mikronährstoff mit drei zentralen Rollen: Erstens stabilisiert er Zellwände durch Quervernetzung mit Pektinen – das betrifft besonders die Wurzelhaare, die mechanisch belastet werden. Zweitens reguliert er den Kohlenhydrat-Transport, transportiert Zucker in die Wurzeln, wo sie Energie liefern. Drittens beeinflusst er die Auxin-Synthese, die wichtigste Hormongruppe für Seitenwurzel-Bildung. Bor-Mangel macht Pflanzen steril und führt zu stumpfen, schwach verzweigten Wurzeln.